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Schule und Kulturzentrum in Peru



TU - Berlin, Institut für Entwerfen, Baukonstruktion und Städtebau im Sommersemester 1996 bei Prof. Josef Krawina.

In den Anden Perus, mitten im heiligen Tal der Inka, entsteht ein Raum für verlassene und von allen vergessene Kinder. Für diese Waisenkinder schaffen wir ein natürliches Zuhause mit Unterkunft, Ausbildung, medizinischer Versorgung und liebevoller Betreuung - unter Bezugnahme auf Ihre eigene Tradition und Kultur. .....

So wird das Projekt in einer Informationsbroschüre der Organisation Yachay - die Inkatradition beschrieben, deren Gründer Prof. Juan Camargo, doziernder Mathematiker und Physiker an Universitäten in Peru und Frankreich, ist.
Der vorliegende Entwurf ist Ergebnis eines TU-internen Wettbewerbes, dessen erster Preis in Peru in Lehmbauweise verwirklicht wurde.

...In einem schönen Haus fühlt sich der Mensch wohl. Aber die Erde ist auch unser Haus. Das einzige, welches wir haben; daher muß eine Harmonie entstehen...(Camargo)

Die Kinder sollen das Zusammenspiel zwischen Wissenschaft und Natur verstehen lernen, die Mystik der Inkas erfahren und stolz auf ihre Kultur und ihr Land sein. Neben dem Anbau von Getreide, Gemüse, Kräutern und Blumen möchte Yachay auf dem ca. 2,2 ha großen Grundstück im Urubambatal, nahe Cusco, eine Kläranlage, einen Badeteich, Kompost, Stallungen, sowie einen kleinen Sportplatz anordnen.
Für die äußere Gestalt des in Lehmbauweise entworfenen Gebäudes selbst besteht der Bauherr auf die möglichst symmetrische Form eines zwölfeckigen Inkakreuzes. (In Anlehnung an den Grundriss der alten Inkapyramiden).


Lageplan

Süd-West Ansicht

Modellfoto

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